Breitbandinitiative Verwaltungsgemeinschaft Schleife

10.05.2016 - Kabinett verabschiedet Novelle der Förderrichtlinie „Digitale Offensive Sachsen“

Heute hat das sächsische Kabinett die Novelle zur Förderrichtlinie „Digitale Offensive Sachsen“ (RL DiOS) verabschiedet:

Dazu heißt es auf der Webseite der Beratungsstelle Digitale Offensive: "Landkreise und Kommunen, die Ausbauprojekte mit dem Ziel von 50 Mbit/s planen, können bei einer erfolgreichen Bewerbung im Bundesprogramm von Bund und Land insgesamt eine Förderquote von bis zu 90 Prozent erhalten. 50 Mbit/s-Projekte, die bei einer Bundesförderung keine Berücksichtigung finden, will Sachsen aus Landesmitteln in Höhe von bis zu 80 Prozent fördern. Für auf Bundesebene nicht berücksichtigte Projekte, die aber zu einem großen Teil eine Erschließung von 100 Mbit/s anstreben, ist eine Förderung aus Landesmitteln in Höhe von bis zu 92 Prozent vorgesehen." (Quelle: http://www.digitale.offensive.sachsen.de/12608.html, abgerufen am 10.05.2016).

28.04.2016 - Amtsberg erhält Fördermittelbescheid vom Bund

"Die Gemeinde Amtsberg darf sich als erster und im ersten Förderaufruf einziger sächsischer Zuwendungsempfänger auf 3,7 Millionen Euro vom Bund freuen. Damit soll in der erzgebirgischen Gemeinde ein sogenanntes Betreibermodell gefördert werden. Im Gegensatz zur Wirtschaftlichkeitslückenförderung wird hierbei eine passive Breitbandinfrastruktur errichtet, die im Besitz der Kommune verbleibt und an einen Betreiber verpachtet wird." (Quelle: Beratungsstelle Digitale Offensive Sachsen: http://www.digitale.offensive.sachsen.de/12607.html)

Im gesamten Bundesgebiet werden am 28. April in einer feierlichen Abendveranstaltung die ersten 55 Förderbescheide für Ausbauprojekte übergeben.
Die Fördersumme beträgt 420 Millionen Euro und löst 1,2 Milliarden Euro Gesamtinvestitionen aus.
Hier gibt es ausführliche Infos dazu: http://www.breitbandbuero.de/index.php?id=191&tx_ttnews%5Btt_news%5D=484...

09.03.2016 Groitzsch erhält Fördermittelbescheid

Die Stadt Groitzsch, Perle im Leipziger Neuseenland, hat einen Fördermittelbescheid in Höhe von 241.000 Euro zum Ausbau des Breitbandnetzes erhalten. Konkret geplant ist die Verbesserung der Breitbandversorgung in den Ortsteilen Hohendorf, Langenhain, Oellschütz, Nehmitz-Kleinhermsdorf, Berndorf, Obertitz, Cöllnitz, Nöthnitz und Hemmendorf. Die Maßnahmen sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Hier gibt es weitere Infos: http://www.digitale.offensive.sachsen.de/12349.html

03.03.2016 Ergebnisse der Bedarfs- und Verfügbarkeitsanalysen für Groß Düben liegen vor

Am 03.03.2016 wurden in der öffentlichen Gemeinderatssitzung in Halbendorf die Ergebnisse der Bedarfs- und Verfügbarkeitsanalyse durch DEN Greifswald, Herrn Wolfgang Hilber vorgestellt:

Kurzzusammenfassung für Groß Düben mit dem OT Halbendorf:

Ca. 1.086 Einwohner leben in 445 Haushalten, 46 % der privaten Haushalte und 60 % der Gewerbetreibenden haben an der Befragung teilgenommen, der überwiegende Teil hat derzeit einen Breitbandbedarf von mindestens 100 MBit/s.

Der gesamte Ort wird derzeit als unterversorgt eingestuft.

Die beiden abgegebenen privatwirtschaftlichen Ausbauabsichten erfüllen nicht die Kriterien der sächsischen Förderrichtlinie insbesondere aufgrund der begrenzten geplanten Kapazität.

Für die Nutzung des vorhandenen CATV-Netzes (Halbendorf) müsste dieses kostenintensiv saniert werden. Diese Kosten wären auch nicht förderfähig.

Fazit: Die Fördervoraussetzungen nach der Bundes- und der sächsischen Richtlinie sind gegeben.

Investitionskosten (passives FFTH -Netz, inklusive Planungsleistungen, Tiefbauarbeiten, Leerrohre, Glasfaserkabel, Schaltschränke, Hausanschlüsse): 2.052.735 EUR, das sind ca. 1.890 EUR pro Einwohner oder 4.613 EUR pro Haushalt.

Die Förderquote liegt derzeit zwischen 80 % und 92 %, d. h. die Gemeinde Groß Düben investiert Eigenmittel von mindestens 164.219 EUR und maximal 410.547 EUR in ein modernes Breitbandnetz. Umgerechnet auf die Einwohner und Haushalte werden somit 151 378 EUR pro Person oder 369-923 EUR pro Haushalt in die Zukunft investiert.

Eine Beschlussfassung zur Beantragung von Fördermitteln beim Bund und beim Land Sachsen wird in der nächsten Gemeinderatssitzung vorgelegt.

02.03.2016 Ergebnisse der Bedarfs- und Verfügbarkeitsanalysen für Klein Trebendorf und Mühlrose liegen vor

Am 02.03.2016 wurden in der öffentlichen Gemeinderatssitzung in Trebendorf die Ergebnisse der Bedarfs- und Verfügbarkeitsanalyse durch DEN Greifswald, Herrn Mario Kokowsky und Herrn Wolfgang Hilber vorgestellt (Die Situation im Ortskern Trebendorf war nicht Bestandteil der Beauftragung):

Kurzzusammenfassung für Klein-Trebendorf und den OT Mühlrose:

Ca. 470 Einwohner leben in 136 Haushalten, 32 % der privaten Haushalte und 60 % der Gewerbetreibenden haben an der Befragung teilgenommen, der überwiegende Teil hat derzeit einen Breitbandbedarf von mindestens 100 MBit/s.

Die Bereiche Klein-Trebendorf und Mühlrose werden derzeit als unterversorgt eingestuft.

Eine privatwirtschaftliche Ausbauabsicht eines Versorgers besteht nicht.

Für die Nutzung des vorhandenen CATV-Netzes (Klein-Trebendorf) müsste dieses kostenintensiv saniert werden. Diese Kosten wären auch nicht förderfähig.

Fazit: Die Fördervoraussetzungen nach der Bundes- und der sächsischen Richtlinie sind gegeben.

Investitionskosten (passives FFTH -Netz, inklusive Planungsleistungen, Tiefbauarbeiten, Leerrohre, Glasfaserkabel, Schaltschränke, Hausanschlüsse): 1.374.193 EUR, das sind ca. 2.924 EUR pro Einwohner oder 10.104 EUR pro Haushalt.

Die Förderquote liegt derzeit zwischen 80 % und 92 %, d. h. die Gemeinde Trebendorf investiert Eigenmittel von mindestens 109.935 EUR und maximal 274.834 EUR in ein modernes Breitbandnetz. Umgerechnet auf die Einwohner und Haushalte werden somit 234 585 EUR pro Person oder 808-2.021 EUR pro Haushalt in die Zukunft investiert.

Eine Beschlussfassung zur Beantragung von Fördermitteln beim Bund und beim Land Sachsen wird in der nächsten Gemeinderatssitzung vorgelegt.

01.03.2016 Ergebnisse der Bedarfs- und Verfügbarkeitsanalyse für Schleife vorgestellt

Am 01.03.2016 wurden in der öffentlichen Gemeinderatssitzung in Schleife die Ergebnisse der Bedarfs- und Verfügbarkeitsanalyse durch DEN Greifswald, Herrn Mario Kokowsky und Herrn Wolfgang Hilber vorgestellt.

Kurzzusammenfassung der Ergebnisse:

2.662 Einwohner leben in 1.224 Haushalten, 23 % der privaten Haushalte und 50 % der Gewerbetreibenden haben an der Befragung teilgenommen, der überwiegende Teil hat derzeit einen Breitbandbedarf von mindestens 100 MBit/s.
Das Gemeinde-Gebiet wird derzeit als unterversorgt eingestuft (im Sinne der Bundes- und sächsischen Fördermittelrichtlinien).

Eine privatwirtschaftliche Ausbauabsicht eines Versorgers besteht nicht.

Für die Nutzung des vorhandenen CATV-Netzes müsste dieses kostenintensiv saniert werden. Diese Kosten wären auch nicht förderfähig.

Fazit: Die Fördervoraussetzungen nach der Bundes- und der sächsischen Richtlinie sind gegeben.

Investitionskosten (passives FFTH-Netz, inklusive Planungsleistungen, Tiefbauarbeiten, Leerrohre, Glasfaserkabel, Schaltschränke, Hausanschlüsse):
5.604.304 EUR, das sind ca. 2.100 EUR pro Einwohner oder 4.579 EUR pro Haushalt

Die Förderquote liegt derzeit zwischen 80 % und 92 %, d. h. die Gemeinde Schleife investiert Eigenmittel von mindestens 448.344 EUR und maximal 1.120.861 EUR in ein modernes Breitbandnetz.
Umgerechnet auf die Einwohner und Haushalte werden somit 168-421 EUR pro Person oder 366-915 EUR pro Haushalt in die Zukunft investiert.

Der Gemeinderat Schleife beschloss in seiner Sitzung am 01.03.2016 einstimmig die Beantragung von Fördermitteln beim Bund und beim Land Sachsen.

Bundesförderprogramm - Zweiter Aufruf

Der Bund (Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI)) hat Anfang Februar den zweiten Aufruf zur Förderung von Infrastrukturprojekten nach dem Bundesförderprogramm (Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“) veröffentlicht. Das bedeutet konkret, dass bis zum 29.04.2016 Fördermittel vom Bund beantragt werden können. Beim Bund erfolgt die Bewertung der Förderwürdigkeit insbesondere anhand des Scoring-Modells, d. h.: es werden Punkte vergeben und wer viele hat, wird gefördert.

Hier gibt es nähere Informationen: http://www.breitbandbuero.de/index.php?id=bundesfoerderprogramm

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